Obst | Thea Tipps & Tricks

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Obst

Wissenswertes über Obst

Obst ist die gesündeste aller Naschereien, beliebt als Dessert oder für zwischendurch. Süß durch den natürlichen Fruchtzuckergehalt, besteht Obst hauptsächlich aus Wasser. Frucht- und Gerbsäuren, Aroma- und Duftstoffe geben den jeweils charakteristischen Geschmack.

Die für uns besonders wichtigen Inhaltsstoffe sind die Vitamine A, C, E und B, sowie Mineralstoffe, wie Kalium, Eisen, Phosphor und Calcium. Besonders reich an Vitamin C sind schwarze Ribiseln, Hagebutten, Erdbeeren, Grapefruits, Orangen und Zitronen.

Der Wassergehalt der Früchte, die Geschmacksstoffe und die Fruchtsäuren geben dem Obst seine erfrischende, appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung. Außerdem enthält Obst wertvolle Ballaststoffe.

Das Angebot an Obst ist in den letzten Jahren, vor allem durch die Einfuhr von Früchten aus tropischen Ländern, immer vielfältiger geworden. Sie sind es auch, die uns im Winter, wenn unser heimischer Markt nicht viel frisches Obst zu bieten hat, mit ihrem hohen Vitamingehalt versorgen.

Die wertvollen Inhaltsstoffe von Obst sind aber sehr empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff, Hitze und Wasser. Daher sollte man bei Einkauf, Lagerung und Zubereitung einige Punkte beachten.

Tipps für

Einkauf von Obst:

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Greifen Sie nur zu wirklich ausgereiftem Obst. Je kürzer der Transportweg, desto geringer sind die Vitaminverluste.
Deshalb sollte man das saisonale Angebot des heimischen Marktes nutzen. Beim Einkauf ist unbedingt auf Frische zu achten. Lange
gelagertes Obst hat bereits an Qualität und damit an wertvollen Inhaltsstoffen eingebüßt. Wochenmärkte sind gute Einkaufsquellen,  
da hier das Obst nicht lange zwischengelagert wird. Besonders empfindliche Obstsorten, wie zum Beispiel Beerenobst, sollten Sie noch
am Tag des Einkaufs, spätestens aber am nächsten Tag verzehrt werden.

 

Lagerung von Obst:

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Obst sollte in einem Frischhaltebeutel, oder lose in eine Schüssel gelegt und mit Frischhaltefolie zugedeckt,
im Kühlschrank lagern. Fast alle Obstsorten kann man am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Ausgenommen davon sind:
Zitrusfrüchte, aber auch Ananas und Birnen. Sie geben im Kühlschrank zu viel Geruch ab und verlieren an Aroma.
Deshalb sollten sie bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Bananen werden bei Temperaturen unter +8 Grad C unansehnlich braun.
Deshalb gehören auch sie nicht in den Kühlschrank.

Äpfel und Zitrusfrüchte produzieren bei der Lagerung Ethylen, das sogenannte Reifegas, welches die Reifung von Obst und Gemüse
beschleunigt. Sie sind deshalb von anderem Obst und Gemüse getrennt zu lagern.

Zubereitung von Obst:

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Kaltes Obst schmeckt nicht! Da Obst erst bei Zimmertemperatur sein volles Aroma entfaltet, sollte es mindestens 20 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. Um die Vitamine und Mineralstoffe vollständig zu erhalten, sollte Obst in der Regel roh gegessen werden. Nach dem Genuss von rohem Obst, speziell rohem Steinobst, sollen keine großen Mengen Wasser getrunken werden. Durch Gärung des Fruchtzuckers und Aufquellen der Pektine kann es sonst zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Obst immer gut unter fließendem Wasser waschen. Dadurch wird verhindert, dass beim Waschen zu viele wertvolle Inhaltsstoffe ausgelaugt werden. Das Obst nicht zerkleinert waschen. Stiele und Stängel erst nach dem Waschen entfernen, damit kein Saft verloren geht.

Obst nur wenn unbedingt notwendig schälen. In und unter der Schale befinden sich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe! Wird Obst und Gemüse zu stark zerkleinert, werden die Vitamine durch Licht und Luft zerstört. Dies geschieht am ehesten beim Pürieren. Deshalb das Obst erst kurz vor dem Verzehr zerkleinern und die Stücke so groß wie möglich lassen.Die Schnittflächen von Obst, insbesondere von Äpfeln und Birnen, werden leicht braun. Gegen das Braunwerden hilft das beträufeln mit Zitronensaft.

Obstsorten

Schalenobst

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Haselnüsse:
Haselnüsse werden schmackhafter und lassen sich leichter schälen, wenn man sie ohne Fett im Rohr oder einer beschichteten Pfanne goldgelb röstet. Sobald sich die Schalen lösen, die Haselnüsse in einem Sieb schütteln oder in einem Tuch abreiben.

Mandeln:
Mandeln werden meist geschält verwendet. Ungeschälten Mandeln lassen sich einfacher schälen, wenn Sie die Mandeln für 2 – 3 Minuten in kochendes Wasser geben. Danach kurz mit kaltem Wasser abschrecken und die Mandeln aus den aufgeweichten Schalen herausdrücken. Wollen Sie die geschälten Mandeln reiben,
lassen Sie diese im Rohr austrocknen. Wollen Sie die Mandeln stiftelig schneiden, so verarbeiten Sie die geschälten Mandeln, solange sie noch feucht sind.

Exotische Früchte

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Vor allem in den Wintermonaten können Exotische Früchte unseren Speiseplan bereichern und uns wichtige Vitamine und Nährstoffe liefern.

Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über exotische Früchte, die bei uns im Handel erhältlich sind.

Ananas:
Ananas kommen aus tropischen und subtropischen Gebieten, das Ursprungsland ist Brasilien.
Die optimale Reife der Frucht erkennt man daran, dass sich die vorgewölbten Schilder leicht abzupfen lassen. Die Ananas ist druck- und kälteempfindlich und sollte nicht im Kühlschrank gelagert werden.
Häufige Verwendung findet die Frucht in der süßen Küche. Ananas eignen sich aber auch hervorragend für pikante Salate und Fleischgerichte.

Cherimoya:
Cherimoya kommt aus Spanien, Chile und Kenia. Sie haben einen sehr aromatischen, mild-süßen Geschmack.
Die Cherimoya wird halbiert, die Kerne werden entfernt, das Fruchtfleisch wird ausgelöffelt.

Granatapfel:
Granatäpfel werden aus Israel, Spanien und dem Iran importiert.
Sie werden quer aufgeschnitten, die saftigen Kerne werden ausgelöffelt, oder die Frucht wird ausgepresst.
Der Saft wird für Obstsalate verwendet. Die Kerne können für süße, aber auch pikante Gerichte verwendet werden.

Guave:
Guave wird aus Brasilien, Chile und Israel importiert.
Sie haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Ihr Aroma ist eine Mischung aus Birnen und grünen Feigen.
Zum Servieren dünn schälen und wie einen Apfel aufschneiden.

Kaki:
Kaki wird aus Italien, Brasilien, Israel und Chile importiert.
Das geleeartige Fleisch schmeckt aromatisch süß. Sie sollen so lange gelagert werden, bis sie weich sind. Reife Kakis erkennen Sie daran, dass ihre orangerote Haut durchsichtig und ihr Fleisch weich ist. Unreife Früchte schmecken bitter.
Kakis werden halbiert oder geviertelt und mit einem Löffel aus der Schale gegessen.

Kaktusfeige:
Kaktusfeigen werden aus Italien, Griechenland, Spanien und Brasilien importiert.
Wenn man die Früchte für einige Stunden ins Wasser legt, lösen sich die Stacheln.
Der Geschmack ist frisch, wenig süß. Kaktusfeigen enthalten Oxalatkristalle, die erzeugen ein leichtes Brennen auf der Zunge.

Karambole, Sternfrucht:
Die Sternfrucht wird aus Brasilien, Israel und Malaysia importiert.
Sie sind reich an Vitamin C, schmecken leicht säuerlich.
Man schneidet sie quer in Scheiben und verwendet sie zur Dekoration für Drinks und Obstsalate.

Kumquat:
Kumquat wird aus Italien, Spanien und Brasilien importiert.
Die Frucht kann samt der Schale gegessen werden, schmeckt würzig wie Orangeat und ist wie dieses zu verwenden.

Litschi:
Litschi wird aus Südafrika, Madagaskar und Mauritius importiert.
Man drückt die Schale am Stängel auf und drückt die Litschi, mit dem Kern, in den Mund. Der Kern ist ungenießbar und wird ausgespuckt.

Mango:
Mangos werden aus Südafrika, Kenia, Ägypten, Brasilien, Mexiko, Venezuela und Israel importiert.
Die Frucht ist dann reif, wenn die lederartige, ungenießbare Haut auf Daumendruck nachgibt.
Die Frucht wird der Länge nach halbiert, der Kern herausgedreht, das Fruchtfleisch für Obstsalat, Eis oder Bowle verwendet.

Papaya:
Papaya wird aus Brasilien, Costa Rica und Südafrika importiert.
Das Fruchtfleisch ist süß und schmeckt wie Melone. Die Frucht wird der Länge nach halbiert, entkernt und aus der Schale gegessen, oder wie Melone zu Schinken serviert. Durch etwas beigefügten Zitronensaft wird der Geschmack verbessert.

Passionsfrucht:
Passionsfrüchte werden aus Südafrika, Kenia, Brasilien und Kolumbien importiert.
Die Früchte werden halbiert, ausgelöffelt oder ausgepresst. Das Fruchtfleisch wird für Fruchtsalate, Eis und Säfte verwendet.

Tamarillo:
Tamarillo wird aus Kenia, Neuseeland, Kolumbien und Brasilien importiert.
Tamarillos werden blanchiert, geschält und gezuckert. Sie können als Kompott oder als Salat zu Fleisch gereicht werden.

Zitronen:
Zitronen lassen sich leichter auspressen, wenn sie vorher, unter leichtem Druck, mit dem Handballen auf der Tischplatte gerollt werden.

Saisonkalender Obst

Heimisches Obst der Saison ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und der ideale Snack für Zwischendurch. Hier erhalten Sie einen Überblick, in welchen Monaten Sie saisonales Obst in Handel erhalten.

Vor allem in den Wintermonaten kann man auf importiertes Obst zurückgreifen.

Jänner

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Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Clementinen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen

Februar

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Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Clementinen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen

März

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Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen

April

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Heimisches Obst: Rhabarber

Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen

Mai

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Heimisches Obst: Erdbeeren, Rhabarber

Importiertes Obst: Bananen, Kiwis, Zitronen

 

Juni

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Heimisches Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Rhabarber, Stachelbeeren

Importiertes Obst: Bananen, Kiwis, Zitronen

Juli

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Heimisches Obst: Brombeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Marillen, Preiselbeeren, Ringlotten, Stachelbeeren, Zwetschken

Importiertes Obst: Bananen, Kiwis, Zitronen

 

August

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Heimisches Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Marillen, Melonen, Nektarinen, Pfirsiche, Preiselbeeren, Ringlotten, Stachelbeeren, Zwetschken 

Importiertes Obst: Bananen, Kiwis, Zitronen

September

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Heimisches Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Haselnüsse, Himbeeren, Holunderbeeren, Kirschen, Maroni, Melonen, Nektarinen, Pfirsiche, Preiselbeeren, Quitten, Stachelbeeren, Walnüsse, Weintrauben, Zwetschken

Importiertes Obst: Ananas, Bananen, Kiwis, Zitronen

Oktober

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Heimisches Obst: Äpfel, Birnen, Haselnüsse, Holunderbeeren, Maroni, Nektarinen, Pfirsiche, Preiselbeeren, Quitten, Stachelbeeren, Walnüsse, Weintrauben, Zwetschken 

Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Grapefruits, Kiwis, Orangen, Zitronen

 

November

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Heimisches Obst: Äpfel, Birnen, Haselnüsse, Quitten, Stachelbeeren, Walnüsse, Weintrauben

Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Clementinen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen

Dezember

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Importiertes Obst: Ananas, Avocados, Bananen, Clementinen, Grapefruits, Kiwis, Mandarinen, Orangen, Zitronen