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Thea ist seit Jahrzehnten aus den österreichischen Küchen nicht mehr wegzudenken. Wie Thea zu einer der erfolgreichsten heimischen Marken wurde, erfährst du hier:

5 Millionen Kronen für ein Wort, die Geburtsstunde von Thea

1923 wurde die Margarineproduktion in Wien Atzgersdorf errichtet und Thea als erste Margarinemarke in Österreich eingeführt.

Der Produktname wurde in einer Befragung ermittelt. Bei einem Preisausschreiben unter dem Motto "5 Millionen Kronen für ein Wort" wurden aus den zahlreichen Vorschlägen zunächst fünf Namen ausgewählt: Dida, Gritti, Maya, Marga und Tea (später Thea).

Eine weitere Umfrage kürte dann Thea zum Sieger. Die Geburtsstunde einer Marke, die bis zum heutigen Tag nichts an Bedeutung eingebüßt hat.

Die erste Verpackung der Thea.

Thea Werbeplakat um 1950

Harte Zeiten für eine starke Marke - Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Während des Krieges wurde die Produktion von Thea vorübergehend eingestellt, konnte aber 1953 unter sowjetischer Führung wieder aufgenommen werden. 1957 wurde Thea als Universalmargarine von Rama Delikateßmargarine verdrängt.

Binnen weniger Jahre stieg Rama zur führenden österreichischen Margarinemarke auf.

Die Konsumenten konnten die beiden starken Marken klar auseinanderhalten: der Thea Würfel - in Pergamentpapier gewickelt - kostete damals S 3,40, ein Würfel Rama - in goldener Folie - S 4,80.

Das Thea Kochbuch, Die Rezepte zum Erfolg

Bereits in der Zwischenkriegszeit hat es für Thea Rezeptbroschüren gegeben. 1958 erschien das erste Thea Kochbuch. 280.000 Stück wurden innerhalb von zwei Jahren verkauft, es mußte mehrmals nachgedruckt werden. Das war der Beginn der beliebten Thea Kochbuchserie, die sich bis in die heutige Zeit erhalten konnte. Alle zwei Jahre erscheint zu einem interessanten, gefragten Thema eine neue Auflage.

Thea Werbeplakat

Die Thea Kochberatung

1960 entstand die Institution der Thea Kochberatung,

die von unzähligen Hausfrauen genutzt wurde und heute noch genutzt wird. Thea war damit zu einem Qualitätssiegel für die österreichische Küche geworden.

Im Jahr 1959 wurde Thea erstmals auch im Fernsehen beworben.

Werbung aus den 60er Jahren

Die Werbung in den 60er Jahren

In der Werbung verstärkte man weiter die Positionierung von Thea als Küchenmargarine, und zwar mit Kurzsendungen im Fernsehen. Lizzi Holzschuh - eine damals sehr bekannte Schauspielerin - trat unter dem Pseudonym Grete Perger für Thea auf und gab Kochtipps. Sie ermunterte die Hausfrauen, ihr zu schreiben, Rezepte einzusenden und Fragen zu stellen. Der Erfolg und das Interesse der Zuschauer waren durchschlagend.

Die Hausfrau von heute kocht online

1996 präsentierte sich Thea erstmals auch im Internet mit Thea Online. Die Web Site wurde 1997 mit Speiseplaner und Rezeptdatenbank völlig neu gestaltet und mit aufsehenerregenden Suchfunktionen versehen. Kurz nach dem Aufbau der Datenbank konnte Thea Online schon 45.000 monatliche Seitenzugriffe aufweisen. Thea Online findet großen Anklang, das bestätigen zahlreiche Presseberichte und eine Reihe von Auszeichnungen. Die Thea Online wurde für den begehrten österreichischen Staatspreis für Werbung nominiert.

Neben der beliebten und umfangreichen Rezeptdatenbank erfreut Thea Online seine Besucher mit dem Rezept des Tages, dem Menü der Woche, und eine Menge Tipps & Tricks lassen keine Pannen aufkommen. Die ansteigende Besucherzahl spiegelt den Beliebtheitsgrad von Thea im Internet wider.

Seit Anfang 2015 erstrahlt die Thea Website nicht nur in neuem Glanz, sondern ist nun auch für die Betrachtung auf mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs optimiert.

Nominierung von "Thea Online" für den Staatspreis für Werbung 1997

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