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Küchenlexikon - Detail

Knödel (7)


Wenn man mit Knödelteig keine Erfahrung hat, kocht man zuerst einen Probeknödel. Zerfällt er, muß man die Knödelmasse mit etwas glattem Mehl binden; wird er zu fest, muß man mit etwas zerlassener Thea auf lockern.

Jede Knödelmasse muß rasten (die Semmelwürfel müssen sich mit Fett, Milch und Eiern ansaugen, Grieß muß quellen usw.). Wenn man Knödel zu früh formt und gleich ins Wasser legt, können sie zerfallen, obwohl man die Knödelmasse richtig zubereitet hat.

Semmelknödel mit befeuchteten, alle anderen Knödel mit bemehlten Händen formen.

Knödel aus schweren Massen (z.B. Obst- oder Erdäpfelknödel) steigen, wenn sie gar sind, an die Wasseroberfläche; Knödel aus leichten Massen (z.B. Semmelknödel) beginnen sich im leicht wallenden Wasser zu drehen.

Knödel zerfallen beim Kochen nicht so leicht und bleiben schön rund, wenn in das Kochwasser etwas Stärkemehl gegeben wird.

Knödel sollen beim Kochen schwimmen und dürfen nicht aneinanderstoßen; sie müssen Platz zum Aufgehen haben.

Einen kleinen Teller in die Schüssel legen, in der man die Knödel serviert. Unter diesem Teller kann sich Wasser, das von den Knödeln abläuft, sammeln. So behalten die Knödel ihre Form und weichen nicht auf.

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