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Küchenlexikon - Detail

Erdäpfel (12)


Welche Sorten wofür: Für Erdäpfelsalat, Salzerdäpfel, Petersilerdäpfel und Pommes frites speckige Sorten verwenden; sie halten die Form. Für Erdäpfelteig, Erdäpfelpüree unbedingt mehlige Sorten verwenden; diese binden besser.

Geriebene rohe Erdäpfel verfärben sich an der Luft, daher direkt in eine Schüssel in Essigwasser reiben, danach in einem Tuch fest ausdrücken.

Geschälte Erdäpfel nicht lange wässern (Ausnahme Pommes frites), denn dadurch verlieren sie zuviel an Stärke und Vitaminen.

Achten Sie beim Schälen darauf, daß die Schale so dünn wie nur möglich entfernt wird, da gerade unter der Schale die meisten Nährstoffe angesammelt sind.

Erdäpfel, die in der Schale gekocht werden, platzen nicht so leicht auf, wenn man das Wasser salzt.

Erdäpfel immer heiß schälen, allerdings vor dem Schälen kurz mit kaltem Wasser abschrecken.

Erdäpfel, die bereits keimen, sollten nicht mehr verwendet werden, da sie stark an Geschmack verlieren und süßlich schmecken.

Suppen, Saucen und Gemüse lassen sich ganz einfach mit einem geriebenen Erdapfel binden.

Versalzene oder zu scharfe Speisen können durch Zugabe eines geriebenen oder eines in Würfel geschnittenen Erdapfels gemildert werden.

Erdäpfelsalat sollte noch am Tag seiner Zubereitung aufgegessen werden. Bleibt ein Rest über, diesen nicht länger als 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.

Besonders im Winter und im Frühjahr zählen Erdäpfel zu den bedeutendsten Vitamin-C-Quellen. Um unnötige Nährstoffverluste zu vermeiden, sollten Erdäpfel ungeschält gegart werden.

Zum Thema "Gemüse" finden Sie beim Haupteintrag Gemüse weitere Tips!

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