Cristian
18-09-2002, 08:01
Liebe Kochfreunde,
Folgende Nachricht von einem unserer treuen Besucher auf unserer Homepage wollten wir Euch nicht vorenthalten, zumal sie durch den hurmorvollen Schreibstil zum Schmunzeln anregt und einige Inhalte unserem Ego gefallen.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und gutes Gelingen von "Leftis Schulter", dem Primärengericht des Kochbuches von ganz anderer Art....
das Thea Online Team
Liebe Frau Edith,
erzähl Ihnen sehr gerne etwas über mein Kochbuch,
hege nur die Befürchtung, dass es sich ziemlich verrückt anhört.
Also von Anfang an.
Sitz mit dem Andreas S. zusammen und wir plaudern halt.
Wie man halt plaudert beim Tschechern.
Und da sagt der Andreas: „Du, wir schreiben ein Kochbuch.
„Kochen mit Alzheimer“.
Und das geht ganz leicht. Das Kochbuchschreiben.
Wir machen hundertvierundzwanzig leere Seiten,
weils eh wurscht is. Kaum hast es gelesen, da hast es auch schon wieder vergessen.
Und obst jetzt schon gesalzen hast oder nicht, gleichgültig, weil eh vergessen.
Falls es nicht gut schmeckt, auch gut, weil vergessen.“
Ich glaub, jetzt können Sie sich ungefähr vorstellen, wie wir gelacht haben.
Beim Tschechern und Plaudern und Kochbuchschreiben im Kopf.
Und seit damals, spukt dieses „Kochen mit Alzheimer“ in meinem kopf herum.
Weil in Wahrheit leidet jeder von uns ein bisschen an dieser Krankheit.
Jeder von uns vergisst Dinge und da würden sich diese hundertvierundzwanzig leeren Seiten anbieten.
Da kann jeder so seine eigenen Notizen machen. Zum Kochen und zu Lebensmitteln und zum Leben mit Mitteln halt.
Aber wenn so eine Idee im Kopf herumspukt, dann ist die nicht mehr so leicht wegzukriegen.
Dazu müsstest du sie erst vergessen.
In der selben Zeit hab ich begonnen, regelmäßig zu kochen.
Ohne jedewede Vorkenntnisse, einfach als Spaß.
Dieser Spaß hat so weit geführt, dass ich mir so was wie mein eigenes „wir tshaus“ gebaut habe.
So mit allem, was so ein „wir tshaus“ halt braucht. Und da koche ich jeden Mittwoch.
So für zehn Leute trag ich an, weiss aber nie ob und/oder wer kommt.
Und darum freu ich mich auch so über Ihre Seite. Weil jetzt weiß ich, dass mir nie nie nie wieder Rezepte ausgehen werden.
Was ich halt so kochen werde am Mittwoch.
Ab jetzt geht das ganz leicht.
Surfe auf Ihrer Seite herum und schwups wird mich etwas attackieren.
Zucchini Erdäpfelpuffer zum Beispiel. Klingt gut.
Und was bei diesen Puffern am aufregendsten sein wird,
was ist goldbraun?
Damit plag ich mich immer sehr.
Weil die meisten Kochbücher setzen immer einiges voraus.
Das versteh ich schon. Ist langweilig, immer auf Dauer bei Adam und Eva zu beginnen.
Aber Sie machen das großartig. Mit all den Links zu den zugrunde liegenden Fertigkeiten.
Das hilft mir immer sehr.
Langer Rede, kurzer sinn.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann, diese hundertvierundzwanzig leeren Seiten zu schreiben.
Das wird ganz schön viel Arbeit werden.
Aber ich mach mir schon ziemlich viele Notizen.
Mein Rezept: leftis schulter
zutaten für zehn personen
2 lammschultern
2 grosse zwiebeln
1/4 rotwein
2 kleine dosen tomaten
1 zimtstange
5 nelken
salz, pfeffer
nudeln
parmesan
blattsalat
zwei mal lammschulter vom fleischhauer entbeinen lassen
und in grössere stücke wie für gulasch schneiden lassen.
achtung. fett weg.
zwei grosse zwiebeln klein schneiden
und mit dem lamm in heissem fett braten.
danach mit wenig heissem wasser dünsten lassen.
öfters umrührern und immer wieder wasser giessen.
dazwischen mit salz und pfeffer würzen.
bevor du mit wasser aufgiesst bitte mit einem viertel rotwein ablöschen.
wenn das fleich fast gar ist
zwei kleine dosen tomaten oder tomatenwürfel hineingeben.
ein stück zimt ganz und fünf nelken.
fertig garen.
fertig.
dazu passend.
nudeln in jeder variation mit frischem parmesan
und ein gemischter blattsalat.
(c) lefti
glg
Mathias R.
Folgende Nachricht von einem unserer treuen Besucher auf unserer Homepage wollten wir Euch nicht vorenthalten, zumal sie durch den hurmorvollen Schreibstil zum Schmunzeln anregt und einige Inhalte unserem Ego gefallen.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und gutes Gelingen von "Leftis Schulter", dem Primärengericht des Kochbuches von ganz anderer Art....
das Thea Online Team
Liebe Frau Edith,
erzähl Ihnen sehr gerne etwas über mein Kochbuch,
hege nur die Befürchtung, dass es sich ziemlich verrückt anhört.
Also von Anfang an.
Sitz mit dem Andreas S. zusammen und wir plaudern halt.
Wie man halt plaudert beim Tschechern.
Und da sagt der Andreas: „Du, wir schreiben ein Kochbuch.
„Kochen mit Alzheimer“.
Und das geht ganz leicht. Das Kochbuchschreiben.
Wir machen hundertvierundzwanzig leere Seiten,
weils eh wurscht is. Kaum hast es gelesen, da hast es auch schon wieder vergessen.
Und obst jetzt schon gesalzen hast oder nicht, gleichgültig, weil eh vergessen.
Falls es nicht gut schmeckt, auch gut, weil vergessen.“
Ich glaub, jetzt können Sie sich ungefähr vorstellen, wie wir gelacht haben.
Beim Tschechern und Plaudern und Kochbuchschreiben im Kopf.
Und seit damals, spukt dieses „Kochen mit Alzheimer“ in meinem kopf herum.
Weil in Wahrheit leidet jeder von uns ein bisschen an dieser Krankheit.
Jeder von uns vergisst Dinge und da würden sich diese hundertvierundzwanzig leeren Seiten anbieten.
Da kann jeder so seine eigenen Notizen machen. Zum Kochen und zu Lebensmitteln und zum Leben mit Mitteln halt.
Aber wenn so eine Idee im Kopf herumspukt, dann ist die nicht mehr so leicht wegzukriegen.
Dazu müsstest du sie erst vergessen.
In der selben Zeit hab ich begonnen, regelmäßig zu kochen.
Ohne jedewede Vorkenntnisse, einfach als Spaß.
Dieser Spaß hat so weit geführt, dass ich mir so was wie mein eigenes „wir tshaus“ gebaut habe.
So mit allem, was so ein „wir tshaus“ halt braucht. Und da koche ich jeden Mittwoch.
So für zehn Leute trag ich an, weiss aber nie ob und/oder wer kommt.
Und darum freu ich mich auch so über Ihre Seite. Weil jetzt weiß ich, dass mir nie nie nie wieder Rezepte ausgehen werden.
Was ich halt so kochen werde am Mittwoch.
Ab jetzt geht das ganz leicht.
Surfe auf Ihrer Seite herum und schwups wird mich etwas attackieren.
Zucchini Erdäpfelpuffer zum Beispiel. Klingt gut.
Und was bei diesen Puffern am aufregendsten sein wird,
was ist goldbraun?
Damit plag ich mich immer sehr.
Weil die meisten Kochbücher setzen immer einiges voraus.
Das versteh ich schon. Ist langweilig, immer auf Dauer bei Adam und Eva zu beginnen.
Aber Sie machen das großartig. Mit all den Links zu den zugrunde liegenden Fertigkeiten.
Das hilft mir immer sehr.
Langer Rede, kurzer sinn.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann, diese hundertvierundzwanzig leeren Seiten zu schreiben.
Das wird ganz schön viel Arbeit werden.
Aber ich mach mir schon ziemlich viele Notizen.
Mein Rezept: leftis schulter
zutaten für zehn personen
2 lammschultern
2 grosse zwiebeln
1/4 rotwein
2 kleine dosen tomaten
1 zimtstange
5 nelken
salz, pfeffer
nudeln
parmesan
blattsalat
zwei mal lammschulter vom fleischhauer entbeinen lassen
und in grössere stücke wie für gulasch schneiden lassen.
achtung. fett weg.
zwei grosse zwiebeln klein schneiden
und mit dem lamm in heissem fett braten.
danach mit wenig heissem wasser dünsten lassen.
öfters umrührern und immer wieder wasser giessen.
dazwischen mit salz und pfeffer würzen.
bevor du mit wasser aufgiesst bitte mit einem viertel rotwein ablöschen.
wenn das fleich fast gar ist
zwei kleine dosen tomaten oder tomatenwürfel hineingeben.
ein stück zimt ganz und fünf nelken.
fertig garen.
fertig.
dazu passend.
nudeln in jeder variation mit frischem parmesan
und ein gemischter blattsalat.
(c) lefti
glg
Mathias R.