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Vollständige Version anzeigen : Erdbeer-Roulade


geniesserin
06-06-2002, 21:51
Hallo Sabina!

Habe heute die roulade ausprobiert,sie schaut zwar nicht aus wie eine Roulade,schmeckt aber himmlisch.Werde morgen meine Arbeitskolleginnen damit verwöhnen.
Schönes Wochenende wünscht euch allen Frieda

geniesserin
08-06-2002, 20:30
hallo Sabina!!
Also das mit dem zweimal ziehen hast du nicht vergessen,gell????
Nun zur Roulade:sie hat allen super geschmeckt,und die Form war dann nicht einmal so schlimm,man muss ja sehen,dass sie hausgemacht wurde,oder was meinst du dazu?
werde das nächste Mal eine Springform nehmen,und eine Art Erdbeerkäsesahne machen.Das Rezept habe ich übrigens sechsmal weitergeben müssen,das sagt doch alles.
Schöne Grüsse Frieda

Ps.Aus welchem bundesland kommst du,wenn ich fragen darf?

geniesserin
08-06-2002, 20:30
hallo Andreas!!!!!

Bischt halt koa Tiroler,awa macht nix.............
Wie hast du denn das mit der erdbeerkäsesahne wieder gemeint du Lauser???????????????

Trotzdem schönes Wochenende,und schreib fleissig weiter,damit wir Frauen was zum Schmunzeln haben

Schöne Grüsse
Frieda

geniesserin
08-06-2002, 20:30
Liebe Sabina!
Danke,dass du immer so schnell antwortest echt nett von dir.
Aus Niederösterreich kommst du also.Habe einmal in Niederösterreich (Spitz an der Donau)Urlaub gemacht,schön habt ihr es auch.Aber mir würden die Berge fehlen.
Du schreibst,ich soll mit den Tiroler Rezepten nicht knausern,wie wäre es einmal mit einer typischen Hausmannskost:z.B.:Zillertaler Krapfen?

Also man braucht ca.
20dagRoggenmehl
20dag Weizenmehl,Salz,lauwarmes Wasser,etwas Öl.
Aus diesen Zutaten einen Teig bereiten und rasten lassen.
Inzwischen bereitet man die Fülle:
50dag Erdäpfel
15dag Graukäse
15 dag Bauerntopfen
etwas Butter,1 Zwiebel,viel frischen Schnittlauch,etwas heisses Wasser,Salz.
Erdäpfel kochen,schälen,passieren ,die übrigen Zutaten dazugeben u.mit heissem Wasserzu einer zähen Massemischen.Man darf die Masse nicht zu weich machen,sonst rinnt sie aus.

Den Teig formt man zu einer Rolle,schneidet ca.1cm dicke Scheiben ab und walkt sie rund aus.Mit einem Tuch abdecken,damit sie nicht audtrocknen.Dann streicht man ca.einen halben Esslöffel von der Fülle drauf,halbkreisförmig zusammenschlagen,den Rand ganz gut andrücken,damit nichts ausrinnt(spritzt sonst gewaltig),ich drücke immer mit der Gabel,das schaut schön aus und es läuft auch nicht aus.Dann in Butterschmalz schwimmend herausbacken.Ist ein bisschen zeitaufwendig,zahlt sich aber aus.Danach wäre natürlich am besten ein ausgedehnter Verdauungsspaziergang oder holzhacken,oder,oder,.........
Schöne Grüsse
Frieda

geniesserin
08-06-2002, 20:30
Hallo Sabina!

Der Unterschied ist,dass die Osttiroler Schlipfkrapfen in salzwasser gekocht werden und etwas kleiner sind.Die Zillertaler krapfen weren gebacken,sie schmecken ganz anders.Du schreibst,sie klingen nach schwerer Arbeit undWininter,da kann ich dir nicht ganz zustimmen.Also im Hochsommer koche ich sie nicht,aber wie lange ist das bei uns der Fall?Ich habe heute eine Wanderung gemacht,und der Hüttenwirt hat den Kachelofen angeheizt,fein war das.Soviel zum Sommer in Tirol grins...........
Ich bin ja gespannt,ob du die Krapfen einmal ausprobierst,wenn ja,musst du mir berichten,wie sie dir geschmeckt haben.Übrigens,gibts die Krapfen auf jedem grösseren Fest bei uns und sind auch bei den Gästen beliebt,musst halt wieder einmal Urlaub machen in Tirol,und da nimmst dir dann gleich einen Graukas mit(Spass).

Schönen Sonntag wünscht dir Frirda

Ps.wir trinken frische Milch zu den Krapfen

geniesserin
08-06-2002, 20:30
hallo Sabina!
Also wenn ich geahnt hätte,dass das ursprüngliche Rezept von den Zillertaler Krapfen,solche Reaktionen auslöst,hätte ich es nie ins Forum gestellt.Es tut mir leid,dass du dich jetzt anfeinden lassen musst.Ich hoffe aber,dass du dich nicht entmutigen lässt und trotzdem eifrig weiterschreibst.Ich glaube,dass ich keine schlechte Köchin bin,ich habe aber von dir schon einiges dazugelernt,Ich finde,das Schöne ist doch,dass Gute Köchinnen ihr Wissen weitergeben oder??????

Wünsch dir alles Gute und mach bitte so weiter
Liebe Grüsse nach Niederösterreich
Frieda

Andreas
03-07-2002, 21:29
Liebe Frau @Frieda Hofer!
Erdbeerkäsesahne?!?! Wieso hob i des Rezept no net? *unsichergrins*

mfG Andras
P.S. Bei mir hast des: "Loangsaam, mit de jungan Pfead"

Edited by - Andreas on Samstag, 8. Juni 2002 - 01:41:08

Andreas
03-07-2002, 21:29
Servus @Michaela!

Hmm. Net uninteressant. Aber um was gehts wirklich???

MfG Andreas

Michi F.
04-07-2002, 21:32
Kaspressknödel typisch für Tirol?*augenbrauenheb*

Michaela

Michi F.
04-07-2002, 21:32
Da bin ich wieder, spät, aber doch!

Sabine, könntest Du mir bitte sagen, auf welcher Seite Du das in dem Buch "Vom Essen auf dem Lande" gefunden hast?

Denn Kaspressknödel san für mich ausm Pinzgau und in Tirol gibts Pressknödel, Pressnocken und Kasnocken.

Es gibt nichts schöneres als den unterschiedlichen Dialekt in den einzelnen Bundesländern!*mifreudrüber*

Michaela

Michi F.
04-07-2002, 21:32
Hallo Sabina!

Also ich hab jetzt in Deinem Buch "Vom Essen auf dem Lande" nachgeblättert und folgendes gefunden:

Auf Seite 483 steht: Pressknödel sind plattgedrückte(gepresste)mit Käse vermengte Teigklumpen, die man halb zu den Nocken, halb zu den Knödeln rechnet. Sie werden in heißem Öl oder heißer Butter braun gebacken bzw. gebraten wie die Kasnocken. ..... Die flachgedrückten Knödel nennt man im Zillertal auch Zerggl oder Böidr. Im Zillertal bereitet man Kasknödel auch aus Erdäpfeln, Topfen, Mehl, Salz und Graukäse.
Paznauner Kasknödel aus Schwarzbrot....usw.

Preßknödel dagegen sind eine Pinzgauer Spezialität.
Ad Seite 337: Auch Kasknödel werden häufig wie die Pinzgauer Preßknödel(daher der Name Kaspressknödel)zuerst in Schmalz gebacken und dann in Salzwasser oder Suppe noch etwas überkocht. Im Lungau nimmt man den weicheren Lungauer Bauernkäse dazu.

Bei niederösterreichische Preßknödel werden zu gleichen Teilen gekochte Erdäpfeln und Topfen, Prise Salz, Mehl und Schmalz genommen.
Haben also nichts mit den Kaspressknödeln zu tun!

Es ist halt einfach schad, so ein gutes Buch daheim zu haben und es dann nicht einmal genau zu lesen.

Doch hoffe ich wenigstens einen Gusta darauf gemacht zu haben und poste daher:

Pinzgauer Kaspressknödelsuppe

Zutaten für 4 Personen:

2 gekochte Erdäpfel,
1 Zwiebel,
1 EL Butter,
200 g Knödelbrot,
1/8 l Sauerrahm,
1/8 l Schlagobers,
2 Eier,
2 EL Mehl,
Salz,
1 EL gehackte Petersilie,
200 g feinst gehackter Pinzgauer Bierkäse,
reichlich Butterschmalz zum Ausbacken,
1 l Rindssuppe

Die gekochten, geschälten Erdäpfel durch ein Passiersieb drücken, die fein gehackte Zwiebel in etwas Butter sanft anrösten. In einer großen Schüssel aus Knödelbrot, Rahm, Schlagobers, Eiern, Mehl, Salz, Petersilie, passierten Erdäpfeln, Zwiebeln sowie Bierkäse einen kompakten Knödelteig zubereiten und ca.20 Minuten rasten lassen.
Danach aus dem Teig eine längliche Rolle formen und von dieser mit einem befeuchteten Messer jeweils Scheiben von ca.1 cm Dicke abschneiden. Die Knödelscheiben in heißem Butterschmalz schwimmend ausbacken, auf vorgewärmte Suppenteller verteilen und mit der heißen Rindsuppe übergießen.

Im Pinzgau wird dieses Gericht, mit Erdäpfel- und Blattsalat als Beilage, auch häufig als Hauptmahlzeit gegessen.

von Christoph Wagner

Guten Appetit wünscht Michaela

P.S.:I sogs eich oba glei des kaselt deftig!

Michi F.
04-07-2002, 21:32
Ajo und wers lieber vorher mal probieren möchte und in der Wiener Gegend ist bzw.vielleicht einmal in der Stadthalle ist, empfehle ich das Lokal Brandauer`s Bieriger, Schweglerstraße 37, 1150 Wien. Denn dort gibts meines Erachtens die beste Kaspressknödelsuppn in Wien und auch als Hauptspeise sind die dort delikat!

*winke*
Michaela

Michi F.
04-07-2002, 21:32
@Andreas:*diangrins*

Geh schreib ma mal a Mail*fg*

Michi

Michi F.
04-07-2002, 21:32
@Sabina:

Gell, Dir fällts schon schwer einen Irrtum einzugestehen!
Nun noch mal langsam nur für Dich: Der Unterschied zwischen den Kaspressknödel und den Tiroler PRESSknödel liegt in den Ingredienzien!
Und ja Du sagst es jetzt richtig: Pressknödel bieten die Tiroler an!!
Und auf Seite 337 steht...noch einmal aus Deinem Almanach...Auch Kasknödel werden häufig wie die Pinzgauer Preßknödel zuerst in Schmalz gebacken und dann in Salzwasser oder Suppe noch etwas überkocht.
das heißt: Die KASKNÖDEL werden wie die Preßknödel behandelt und wie der Name schon sagt, ist in den Kaspressknödel KÄSE drinnen! In Tirol zumeist der Graukäse und traditionell fürs Pinzgau der Pinzgauer Bierkäse.
Und auf Seite 337 steht nicht: Die echten Pinzgauer Preßknödel haben nichts mit Käse zu tun!(Bitte red kan Topfen)
ad 8.Juni: und Du liest doch nicht genau!sogar am 3.7.stehts!*miköstlichunterhalt*
Ajo zu Deiner Info: Ich gehe arbeiten....
Michaela
P.S.:Also, dass Du immer alles editieren mußt....änderst wohl gerne Deine Meinung!