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Vollständige Version anzeigen : Altes Gugelhupfrezept


kaffeeknecht
23-05-2004, 13:17
Hallo,bin neu hier.Suche ein altes Rezept für einen Wiener Gugelhupf.Wer kann mir helfen.Danke

Sabina
23-05-2004, 13:23
Hallo @kaffeeknecht,


suchst Du ein bestimmtes Rezept oder einfach nur ein gutes Gugelhupfrezept. Denn die Bezeichnung Wiener Gugelhupf läßt mich rätseln.

kaffeeknecht
23-05-2004, 14:29
Hallo @kaffeeknecht,


suchst Du ein bestimmtes Rezept oder einfach nur ein gutes Gugelhupfrezept. Denn die Bezeichnung Wiener G ugelhupf läßt mich rätseln.



Hallo Sabina,

Danke für deine rasche Antwort,suche ein bestimmtes Rezept mit einem Rührteig, aus dem jahre ca.1930. Vielleicht hast ne Ahnung wo ich das finden könnt.Bei Google,hab ich nichts gefunden.L.G. elke]

Gustei
23-05-2004, 14:53
Hallo Kaffeeknecht!
Habe gerade das "Wiener bürgerliche Kochbuch" (aus dem Jahre 1913) von meiner Mutter vor mir liegen, hier sind 8 Arten von Gugelhupf drinnen, jedoch findet man überall Germ vor, also nicht unbedingt nur ein normaler Rührteig. Schreib dir trotzdem eines ab, vielleicht ist es das, was du suchst.

14 dkg Butter werden sehr flaumig abgetrieben, dann mengt man 2 Eier und 2 Eßlöffel Zucker dazu und rührt es so lange, bis es wieder eine glatte Masse ist und mengt dann 2 dkg in 4 Eßlöffel Milch aufgegangene Germ, etwas Salz, 30 dkg Mehl, 1/8 l und 1/16 l Milch und Rosinen dazu. Nun gibt man den Teig in eine gut geschmierte mit Bröseln ausgestaubte und Mandeln belegte Form und laßt ihn an einem warmen Orte aufgehen. Ist es gut gegangen, so bäckt man den Bugelhupf bei gutem Feuer zirka 1 Stunde.
Liebe Grüße
Gerda

Wie gesagt, es gibt noch weitere Rezepte, jedoch alle in oben angeführter Art.

kaffeeknecht
23-05-2004, 16:10
Danke,Gustei für das schnelle Rezept,werde es demnächst probieren,du wirst von mir hören.Liebe Grüsse Elke

hendlhanni
24-05-2004, 16:51
Hallo,bin neu hier.Suche ein altes Rezept für einen Wiener Gugelhupf.Wer kann mir helfen.DankeHallo, Kaffeeknecht!

Ich habe für Dich im neuen Thea Kochbuch (erschienen 1964) folgendes Rezept gefunden:
20 dag Mehl,1/2 Würfel Thea,12 dag Staubzucker,3 Eier,etwa 1/8 l Milch
1/2 Päckchen Dr. Ötker Backpulver,6 dag Rosinen
Sämtliche Zutaten zu einem schweren Rührmasse verarbeiten
Schwere Rührmasse
etwa 1/3 des Zuckers und, wenn angegeben Schokolade schaumig rühren; Dotter nach und nach einrühren.
Mehl mit Backpulver versieben und mit dem Dotterabtriebvermengen.
Schnee schlagen, übriger Zucker einschlagen.Mehl vorsichtig unter die Masse ziehen.
Tipp von mir: pro Eiweiss 1 Eßl.Kaltes Wasser und etwas Salz fest schlagen und dann Zucker dazu,das ergiebt einen schönen Schnee.
Gutes gelingen!

hendlhanni
24-05-2004, 17:53
Hallo,bin neu hier.Suche ein altes Rezept für einen Wiener Gugelhupf.Wer kann mir helfen.DankeFortsetzung:
Guglhupfform mit Thea ausstreichen, mit Bröseln oder Mehl bestreuen; in die Rillen geschälte halbierte Mandeln drücken.

Teig in die Form geben. Bei Mamorguglhupf die Masse Teilen und in die eine Hälfte 7 dag Kakao geben und beide schichtweise einfüllen.

Bei mittlerer Hitze etwa 3/4 Stunden backen.

Man kann auch in die Masse Schokoflocken oder Rosinen (in Rum getränkt) geben.

Nochmals gutes Gelingen

Erika
25-05-2004, 08:45
Hallo @Kaffeeknecht!
Wenn du auf der Startseite von Thea bei der Rezeptsuche das Wort Gugelhupf eingibst, bekommst du insgesamt 42 Gugelhupfrezepte. Da sind auch mehrere Rezepte aus bereits vergriffenen, schon ziemlich alten Thea-Kochbüchern dabei. Vielleicht findet sich hier das gesuchte Rezept?
Aus eigener Erfahrung kann ich dir die Thea-Rezepte sehr empfehlen.

kaffeeknecht
25-05-2004, 16:31
Danke für eure Vorschläge,werde nach und nach alle probieren.

Liebe und sonnige grüsse aus dem Innviertel. elke

Paprika
28-05-2004, 15:34
Hallo Kaffeeknecht

ich hab gedacht ich hätte schon meinen Senf dazugeliefert... Muss dich aber auch enttäuschen - alles mit Hefe. :(
Aber mit dem Dampfl-Vorteig sieht man's doch sofort, ob die Hefe willig ist oder nicht.

Meine Hefewürfel* fliegen sofort nach dem Einkauf ins Gefrierfach und liegen bis ich sie brauche. Wenn es allzu lange dauert (über ein Jahr), sind sie teilweise ausgetrocknet. Diese Teile rubble ich ab - Rest arbeitet normal.
Trockenhefe habe ich als Notvorrat, treibt auch noch ein Jahr über Ablaufdatum den Teig zur Höhe.
*Hatte auch schon Bio-H-W, worauf stand nicht geeignet zum Tiefkühlen. Das einige was sich nicht eignete war das Einwickelpapier - es klebte an den Würfeln. Mit warmem Wasser löste es sich aber auch ab. :D

Wiener Gugelhupf

500 g Mehl, ¼ l Milch, 30 g Germ, 80-150 g Butter, 80-100 g Zucker, Prise Salz, 1 Ei, 2-4 Dotter, etwas Vanillezucker und geriebene Zitronenschale

Aus 1/16 l lauwarmer Milch, Germ und 1 Esslöffel Mehl das Dampfl bereiten, reichlich Mehl darüberstreuen und gehen lassen. Sobald das Mehl Sprünge zeigt, mit den restlichen Zutaten einen glatten Teig abmischen und nicht zu stark schlagen. Zugedeckt zu einem Drittel aufgehen lassen, nochmals mit dem Kochlöffel durchschlagen, die Rosinen daruntermengen, den Teig in die mit Butter ausgestrichene Gugelhopfform geben (man kann die Form mit stiftelig geschnittenen abgezogenen Mandeln ausstreuen), zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bei mittlerer Hitze etwa 35 bis 40 Minuten backen. Sogleich auf ein umgedrehtes Sieb stürzen, nach Wunsch mit Staubzucker bestäuben.

Wiener „Batzerlgugelhupf“

Germteig wie zum Gugelhupf; dazu 4 Füllen
Topfenfülle: 100 g Topfen, 30 g Zucker, 20 g Rosinen, geriebene Zitronenschale
Mohnfülle: 100 g geriebener Mohn, 30 g Zucker, 20 g Rosinen, 1/16 l Milch, 1 EL Rum, Zitronenschale
Nussfülle: 100 g geriebene Nüsse, 30 g Zucker, 20 g Rosinen, 1/16 l Milch, 1 EL Rum, 1 Msp. Zimt
Powidlfülle: 100 g Powidl, 1 EL Rum, Zucker, Zimt

Mohn- und Nussfüllezutaten mit heisser Milch, die anderen trocken verrühren. Den Germteig auf bemehltem Brett zu einer 25 cm langen Rolle formen, in 16 Stücke schneiden, etwas flachdrücken, auf je vier Teigstücke eine der vier Füllungen verteilen, ähnlich wie Buchteln zusammendrehen und nebeneinander und abwechselnd in eine gefettete, schwach bemehlte Gugelhopfform füllen. Zugedeckt an warmem Ort gehen lassen, dann im mittelheissen Rohr etwa eine Stunde backen. Sogleich stürzen, nach dem Auskühlen überzuckern.

Vom Essen auf dem Lande // Franz Maier-Bruck // D.gr.Buch d. österr. Bauernküche und Hausmannskost ca. 1984

Liebe Grüsse aus den April-Wetter-Alpen und erholsame Pfingsten
Papronika