Vollständige Version anzeigen : Testkochen - August 2010 - Rund um die Marille
blackhorse
26-07-2010, 10:23
Liebe Testkocher,
Hier koennt ihr eure Rezepte und Bilder einstellen zum Thema :
Rund um die Marille
http://www.stauds.com/upload/C3fd2a312X118c779ec36XY67d3/1205946183967/staud_marille.jpg
Ihr koennt Euch entweder aus dem Theaforum Rezepte aussuchen und nachmachen oder eure eigenenen Rezepte einstellen...- Vorspeisen, Hauptspeisen, Marmeladen, Schnaepse, Getraenke....und noch vieles mehr!!
hier ein paar Vorschlaege aus der Thea Rezeptfundgrube:
Marillen Obstkuchen (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=9079&highlight=marille)
Marillenknödel nach "Schubeck" (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=3006&highlight=marille)
diverse Marillenrezepte (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=175&highlight=marille)
Marillen-Tiramisu (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=2969)
Marillen-Streuselkuchen (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=8747&highlight=marillen)
Ottenschlager Marillen-Mohn.Kuchen (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=6594&highlight=marillen)
Marillencreme (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=2832&highlight=marillen)
Schoko-Marillen-Schnitten (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=1231&highlight=marillen)
Ich bin schon sehr gespannt auf eure Marillenrezepte!!
Die Geschichte der Marille:
Ursprünglich aus Nordchina (Zentralasien) stammend gelangte die Marille im 1. Jahrtausend vor Christus nach Persien und Armenien. Persische Dichter besangen sie als „Samen der Sonne“. Der makedonische König Alexander der Große schließlich brachte sie um 330 vor Christus im Zuge seiner Eroberung des persischen Großreichs nach Kleinasien und Griechenland. Aber erst die Römer verbreiteten die Aprikose ab 70 vor Christus von Anatolien aus in ganz Europa.
broncobilly
26-07-2010, 11:44
Ich geh mal davon aus, dass Ihr ja auch die Marillenmarmelade selber macht, deshalb kopier ich das Rezept hier rein. Könnt mir vorstellen, dass die Creme allein in Dessertgläsern angerichtet und gut gekühlt auch sehr gut schmeckt!
Marillencremeroulade:
Biskuit nach Sabina!
Creme: 2 Becher Schlag, 2 P. Qimiq, Marillenmarmelade und Zucker nach Geschmack!
Schlag aufschlagen, Qimiq glattrühren, Marmelade und Zucker unterrühren und zuletzt den Schlag untermischen.
Wenn eine "normale" Roulade gemacht wird, reichen natürlich die halben Zutaten. Hier würde man jetzt 2/3 der Creme auf den Biskuit streichen und aufrollen. Mit dem Rest die Roulade außen bestreichen. Und (am besten über Nacht) in den Kühlschrank damit.
Wenn mans so macht wie ich (siehe Foto) braucht man halt die doppelte Masse. Schmecken tuts sehr fruchtig!!!
Angehängte Grafikenhttp://www.thea.at/forum/attachment.php?attachmentid=8815&stc=1&d=1278241713
Marillen-Weichsel-Marmelade
Ich glaube zwar, daß es für Weichseln in diesem Jahr zu spät ist, aber vielleicht hat jemand welche eingefroren oder man hebt sich das Rezept fürs nächste Jahr auf.
Ich mische entsteinte Weichseln und Marillen zur Hälfte, pürier sie mit dem Pürierstab und mache die Marmelade mit dem 2:1 Zucker.
Durch die Weichseln schmeckt diese Marmelade sehr fruchtig.
Ich möchte hier nur diesen Kuchen eingeben:
http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=4580&highlight=Blitzmarillenkuchen
Einfach, köstlich und auch mit anderen Früchten zu machen, aber mit Marillen: ein Traum
blackhorse
26-07-2010, 18:55
Huhn mit Linsen auf marokkanische Art (mit Marillen)
Zutaten:
2 EL Olivenoel
8 Stueck Huehnerschenkel (ohne Haut und Knochen)
2 Zehen Knoblauch, gepresst
1 EL Kreuzkuemmel (gemahlen)
1 El Paprika
1 El Koriandersamen (gemahlen)
1 grosse Zwiebel, klein geschnitten
50g rote Linsen
400g Tomaten aus der Dose
1 EL Tomatenketchup
700ml Huehnersuppe
1 Stange Zimt
200g getrocknete Marillen
etwas Minze zum Verzieren
Zubereitung:
Die Huehnerstuecke in Oel einreiben und dann mit den vermischten Gewuerzen (Knoblauch, Kreuzkuemmel, Paprika und Koriander) einreiben
Dann das Huhn in einer Pfanne anbraten bis es eine schoene Farbe hat.
Das Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen.
Den Zwiebel in der Pfanne anbraten.
Dann alle anderen Zutaten (ausser der Minze) dazugeben und aufkochen.
Dann in ein Ofengeschirr geben, die Huehnerstuecke darauf geben und zugedeckt bei 180C 1 1/2 Stunden kochen. Bis dahin sollte das Fleisch zart sein und die Sauce etwas eingedickt.
Bei mir war die Sauce noch etwas zu duenn ...auch nachdem ich offen gegart habe und mit erhoehter temperatur. Ich habe daher 1 EL Staerkemehl mit etwas kaltem Wasser angeruehrt und unter die Sauce geruehrt. Dann hatte sie fuer mich die perfekte Konsistenz.
Mit Couscous (oder Reis) servieren und mit Minze garnieren.
Man kann das Rezept auch mit Lamm machen und es lasst sich angeblich sehr gut einfrieren. (beides hab ich allerdings noch nicht probiert..)
Fazit: Frische Marillen gibt es hier noch nicht ueberall..Ausserdem wollte ich mal was anderes mit Marillen probieren und bin ueber dieses Rezept gestolpert...es roch schon beim Kochen sehr gut!
Es schmeckt auch hervorragend! Werde ich wieder machen...mmmhhhh
blackhorse
26-07-2010, 19:49
Marillen-Joghurt-Terrine
nach Ilwa's Rezept (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=10341&highlight=Joghurtterrine) abgewandelt
500 g Joghurt
75 g Zucker
1 Vanillezucker
100 ml Saft der Dosenmarillen
6 Blatt Gelatine
2 Dosen Marillen
Aus der ersten Dose 100ml Saft abmessen und zur Seite stellen.
Die Fruechte aus der Dose mit dem Zucker puerieren. Joghurt unterruehren.
In erwärmtem Saft, die zuvor in kaltem Wasser eingeweichte und anschließend ausgedrückte Gelatine auflösen. Danach ein paar Löffel Joghurtmasse zur Gelatine rühren, das Gemisch dann gut mit der übrigen Joghurtmasse verrühren.
Die Creme in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Terrinenform füllen und die Marillen der 2ten Dose, nach Bedarf klein geschnitten, darauf verteilen.
Im Kühlschrank vollständig fest werden lassen.
Fazit:
Diese Terrine schmeckt wie immer gut auch mit Marillen. Das ganze kann man natuerlich auch mit frischen Marillen machen, wenn man diese bekommt. (nicht so wie ich hier...)
Das Marillen-Thema kommt mir sehr gelegen, weil ich grad heute meine vorläufig letzten Exemplare davon verbraucht hab. Daraus wurde ebenfalls einmal eine
Joghurt-Marillen-Terrine
Diesmal nach diesem Rezept von Thea:
http://www.thea.at/index.php?rid=6044
Meine Änderung war weniger Schlagobers, nur 1/ 2 Becher, trotzdem war die Konsistenz cremig genug.
Außerdem hätt ich noch frische Marillenknödel anzubieten.
Zwar nichts Außergewöhnliches, doch aus Brandteig mach ich sie eher selten, und bebildert hab ich sie im Moment gar nicht gefunden.
Marillenknödel aus Brandteig
Die Brandteigherstellung wurde beim Testkochen bereits beschrieben:
.
http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=11744
Die Zutatenmenge für die Knödel (dafür wird der Teig etwas fester) stammt wieder von einem Thea-Rezept:
http://www.thea.at/index.php?rid=6413
Meine Variante war mit einem Stück kandierten Ingwer statt Kern, zu den Bröseln kamen geriebene Mandeln neben Zimt, und drüber noch ein paar geriebene Pistazien.
Indianernessel
26-07-2010, 21:17
Ich machs mir für den Beginn einfach und verlinke meine Lieblingssuppe:
Rueblisuppe mit Parmaschinken (http://www.thea.at/forum/showpost.php?p=75275&postcount=1)
Was hat eine "Rueblisuppe" mit Marillen zu tun:
Es sind getrocknete Marillen drinnen. Ich rate euch, die Suppe unbedingt zu probieren, sie schmeckt aussergewöhnlich gut.
Hier nochmals das Foto zum Gustoholen:
Indianernessel
27-07-2010, 21:07
Marillenkuchen mit Streuseln (oder Zwetschkenkuchen)
Menge für ein großes Backblech
180 g Butter
200 g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
3 Eier
350 g Mehl glatt
1/2 Pkg. Backpulver
125 ml Milch
750 g Marillen in Viertel oder Zwetschkenhälften
Streuseln:
120 g Mehl
1 Msp. Backpulver
80 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
100 g Butter flüssig
etwas Zimt
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale ud 3 Dottern schaumig rühren, Backpulver und Mehl versiebenn ud mit der Milch unterrühren.
3 Klar Schee schlagen.
Diese unter die Masse ziehen.
Die Masse auf ein Backblech aufstreichen und dicht mit Früchten belegen.
Streusel:
Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Zimt versieben, die zerlassene Butter langsam einlaufen lassen und zerbröseln (mit den Handflächen oder mit einer Gabel)
Den Kuchen im vorgeheizten Rohr bei ca. 175 Grad backen.
Da gibts ja schon viel Interessantes. Auf das Brotrezept bin ich schon sehr neugierig. Aussehn tuts auf jeden Fall einmal sehr gut.
Marillen-Mohn-Kuchen mit Streusel
1,5 kg Marillen waschen, halbieren und entkernen.
18 dag Butter oder Margarine mit
Prise Salz und
10 dag Staubzucker schaumig rühren.
4 Eier nach und nach einrühren.
3 EL Honig (etwa 6 dag) sowie
15 dag Mohn (gerieben) untermengen.
20 dag Mehl (glatt), versieben mit
1 /2 Packerl Backpuler und unterheben.
Teig auf ein befettetes Backblech streichen (ich leg es mit Backtrennpapier aus) und mit Marillenhälften belegen.
Im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 180 ° etwa 25 Minuten backen.
Für den Streusel werden in diesem Rezept
6 dag Butter bei geringer Hitze geschmolzen,
8 dag Kristallzucker beigefügt, kurz geröstet und von der Hitze genommen,
10 dag Mehl (glatt) dazugegeben und die Masse mit den Händen zerbröselt.
Den vorgebackenen Kuchen dann dünn mit Marillenmarmelade bestreichen und mit Streusel bestreuen, wobei man die Marillen aussparen sollte.
Kuchen nochmals auf gleicher Schiene und bei gleicher Temperatur etwa 20 Minuten backen.
Ein Rezept aus einem alten Koch & Back Journal.
.
10 dag Kipferl oder Striezel, entrindet, vom Vortag
1/16 l Milch
75 dag Marillen
2 Esslöffel Marillenlikör
14 dag Butter
8 dag Staubzucker
Schale von 1 Zitrone (unbehandelt), abgerieben
Prise Salz
Messerspitze Zimt
7 Eier
7 dag Kristallzucker
14 dag Mohn
5 dag Semmelbrösel
4 Strudelblätter (tiefgekühlt)
3 Esslöffel zerlassene Butter
Überguss:
1/8 l Milch
1/8 l Schlagobers
3 Eier
Mark von 1 Vanilleschote, ausgekratzt
Butter für die Form
Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Striezel in kleine Würfel schneiden, mit Milch beträufeln und ziehen lassen. Marillen waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden; mit Marillenlikör beträufeln und darin marinieren. Weiche Butter mit Staubzucker, Zitronenschale, Prise Salz, Zimt schaumig rühren. Eier trennen. Dotter nach und nach in den Butterabtrieb geben und cremig rühren. Striezel ausdrücken und unterrühren. Marillen abtropfen lassen und untermengen. Eiklar mit Kristallzucker zu steifem Schnee schlagen und abwechselnd mit Mohn und Bröseln unterheben. Ein aufgetautes Strudelblatt auf ein Küchentuch legen, mit flüssiger Butter bestreichen und mit einem zweiten Strudelblatt belegen und ebenfalls mit Butter bestreichen. Die halbe Menge der Füllung im unteren Drittel verteilen. Seitenlängen einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Strudeltuches eng einrollen. Aus der restlichen Füllung einen zweiten Strudel zubereiten. Strudel in eine befettete Bratwanne legen und mit zerlassener Butter bestreichen. Überguss: Alle Zutaten miteinander gut verquirlen und den Strudel damit übergießen. Mohn-Marillenstrudel im vorgeheiztem Rohr bei 170 °C etwa 1 Stunde backen. Strudel aus dem Rohr nehmen, in Stücke teilen und noch lauwarm anrichten.
Dazu paßt herrlich Vanille-Rahm:
1/4 Sauerrahm mit 4 dkg Zucker und ausgekratztem Mark einer Vanilleschote glatt rühren.
Zwar nichts Neues, aber ein Rezept für Eilige, das bei uns jedes Jahr gerade auch mit Marillen an die Reihe kommt.
Marillen-Jalousie
Blätterteig längs halbieren, eine Hälfte kaltstellen,
die andere Hälfte dünn mit Marmelade bestreichen, die Ränder (1-1,5cm) freilassen und mit Wasser bestreichen.
Füllung auf den Teig streichen und mit Obst, hier Marillenhälften belegen.
Die zweite Teighälfte der Breite nach in ca. 1,5 cm breiten Abständen mit einem scharfen, spitzen Messer einschneiden, die Teigenden aber nicht durchschneiden.
Die so eingeschnittene Teighälfte vorsichtig auf die Füllung legen und die Ränder gut festdrücken.
Bei 200° 25 - 35 Minuten backen, je nach Fülle. Ev. gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.
Füllung für diese Marillen-Jalousie:
1/8 l Milch erhitzen,
2 EL Grieß (etwa 4 dag) unterrühren, von der Hitze nehmen und ca.10 Minuten zugedeckt quellen lassen.
1 Dotter mit
5 dag Staubzucker schaumig rühren,
8 dag Mascarpone (hab Topfen verwendet),
1 EL Zitronensaft, etwas abgeriebene Zitronenschale und den überkühlten Grieß unterrühren.
.
Aprikosen-Haferflocken-Brot
250 g Weizenvollkornmehl, möglichst frisch gemahlen
250 g Weizenmehl Tye 480
1/2 Würfel Hefe
10 g Salz
1 Prise Zucker
1 Hauch Muskat, frisch gerieben
350 ml lauwarmes Wasser
200 g getrocknete Aprikosen, grob gewürfelt
100 g Haferflocken
Aus den Zutaten Mehl bis Wasser einen Hefteig kneten, dann die Aprikosenwürfel unterkneten. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen ungefähr zur doppelten Größe.
Den Teig dann halbieren, zu 2 Kugeln formen, 10 Minuten entspannen lassen. 2 längliche Laibe formen, mit Wasser bestreichen und mit den Haferflocken bestreuen. Etwa 30 - 45 Minuten gehen lassen,
Den Backofen rechtzeitig auf 250 ° O/U vorheizen. Unmittelbar vor dem Backen das Brot mit einem scharfen Messer 3 mal diagonal einschneiden, ca. 5 mm tief, und sofort in den heißen Ofen schieben. Die Temperatur auf 220° zurückschalten und die Laibe ca. 25 Minuten backen.
Das Rezept ist in Anlehnung an Bertinets Aprikosenbrot mit Haferflocken.
blackhorse
29-07-2010, 16:16
Habe wieder mal mit Eis experimentiert und dabei ist folgendes herausgekommen...passend zum Marillenthema...
Marillen Eis (ohne Ei)
Zutaten:
200g Schlagobers
150g Naturjoghurt
6-8 EL Staubzucker
300g frische Marillen
Die Marillen hab ich gewaschen und entkernt und dann mit dem Stabmixer pueriert (samt schale...) aber schoen lange puerieren bis ein schoener Brei entstanden ist.
Schlagobers, Joghurt und Zucker in einer Schuessel mit dem Mixer schlagen bis alles cremig wird...das geht recht flott.
Dann das Marillenmus untermixen
Ab in die Eismaschine...
je nach Maschine ist das Eis dann auch ruck zuck fertig.
Schmeckt am besten frisch aus der Maschine....
Ich habe heute 2 Marillen (von den 300g) in kleine Stuecke geschnitten und zum schluss als das Eis schon fast fertig war untergemischt. Das werd ich naechstes Mal nicht mehr machen....
Man kann das Eis sicherlich auch im Gefrierschrank machen und oefter mal durchmixen damit sich nicht zu viele Eiskristalle bilden...
broncobilly
30-07-2010, 05:56
Danke Nicole! Das werd ich gleich mal probieren! Hab schon mit Marillenstückerl probiert, die gleich von Anfang an in der Eismaschine mit drinnen waren. Die haben dann nicht so gut geschmeckt, sondern so richtig vereist. Angeblich soll man Fruchtstückerl vorher in Zucker wälzen, damit das nicht passiert. Ich probiers mit dem Pürieren!!!:)
Marillenfleck mit Streuseln
Für den Teig:
375 g Mehl
25 g Germ
180 ml Milch, lauwarme
60 g Zucker
1 Ei
5 g Salz
1 Pkt. Vanillezucker
50 g Butter
Streusel:
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
130 g Butter
175 g Zucker
1 TL Zimt
1 EL Essig
2 EL Staubzucker, zum Bestreuen
Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken.
Die Germ in die Mulde bröckeln und mit 6 El. lauwarmer Milch,1 Tl. Zucker und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren.
Den Germvorteig zugedeckt 15 Min.gehen lassen.
Dann mit den restlichen Zutaten wie Milch, den Zucker, das Ei, den Essig, das Salz, den Vanillinzucker und die Butter in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilen und alle Zutaten verkneten.
Den Teig feucht zugedeckt so lange gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
Ein Backblech mit Backpapier großzügig überstehend belegen.
Für die Streusel das Mehl in eine Schüssel sieben, die Butter in Flöckchen auf dem Mehl verteilen, den Zucker und den Zimt darüber streuen, alles verkneten und die Masse mit den Fingern zerkrümeln.
Den Germteig ausrollen und auf das Backblech legen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen,
Auf den Teigboden 750 g entsteinte, halbierte Marillen mit der Wölbung nach unten verteilen. Die Streusel über die Früchte streuen und den Kuchen nochmals 20 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 200° C vorheizen
Den Streuselkuchen auf der mittleren Schiebeleiste 25-35 Minuten dann bei 190° backen.
Dieser Kuchen ist mein Standartrezept auch mit Zwetschken.
Es stammt aus dem Forum.
blackhorse
30-07-2010, 22:15
Danke Nicole! Das werd ich gleich mal probieren! Hab schon mit Marillenstückerl probiert, die gleich von Anfang an in der Eismaschine mit drinnen waren. Die haben dann nicht so gut geschmeckt, sondern so richtig vereist. Angeblich soll man Fruchtstückerl vorher in Zucker wälzen, damit das nicht passiert. Ich probiers mit dem Pürieren!!!:)
ja genau das Problem hatte ich mit den Fruchtstuecken auch...einfach nur gefroren und nicht so toll. aber der Rest vom Eis war wirklich gut.
Servus @Blackhorse.
"aber der Rest vom Eis war wirklich gut." .....klingt als hättest Du nicht genug bekommen. *gr*
Es ist schön, daß Du Dich "unsereins" annimmst und die Threads eröffnet hast. Ich wünsche ein schönes Wochenende und viel Spaß
Andreas
Aprikosen-Chutney
2 mittlere Zwiebeln fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe fein gewürfelt
in etwas Öl andämpfen.
1 Chilischote (entkernt) fein gewürfelt
3 mittlere Karotten grob gerieben
500 g Aprikosen klein gewürfelt
4 Tomaten geschält, entkernt und klein gewürfelt
100 g Zucker
200 g Gelierzucker
150 ml Weißwein
60 g Weißweinessig
40 g Zitronen-Balsamessig
1 TL gem. Ingwer
1 TL Senfpulver
1 TL Curry
1 TL Kurkuma
1 Aprikosenkern (das Innere mit dem Messerrücken zerdrückt)
2 TL Salz
zu den Zwiebeln geben und 30 Minuten einkochen.
Sofort randvoll in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, verschließen, umdrehen und ca. 5 Min. auf dem Deckel stehen lassen.
Diese Masse ergibt 6 Gläser á 200 ml.
Hallo mrs.p,
schön, mal wieder von dir zu lesen. Tolles Rezept hast du da mitgebracht und ein wunderschönes Foto. Demnächst wieder mehr?
blackhorse
08-08-2010, 09:59
kann mich Elli nur anschliesen! Freut mich wieder mal von dir zu lesen!!
das Chutney werd ich auf alle Faelle auch mal nachmachen!!
Hallo Elli, Hallo Nicole,
soweit es mir die Zeit zuläßt bin ich immer gern bei den Testkochen dabei. :)
Das Chutney schmeckt sehr gut und das erste Glas aus dem diesjährigen Vorrat hab ich gestern, nachdem es zum Grillen eine Kostprobe gab, direkt verschenkt.
kamanilua
17-08-2010, 14:19
Aprikosen-Chutney
2 mittlere Zwiebeln fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe fein gewürfelt
in etwas Öl andämpfen................
....das Rezept liest sich famos, aber dein Bild dazu ist grandios!:)
Heute Morgen ist mir noch Irenes Marillen-Topfen-Kuchen (http://thea.at/forum/showthread.php?p=98301#post98301) in die Finger gekommen. Gebacken und fast schon wegschnabuliert:D
Dürfte ebensogut mit anderen Früchten schmecken.
Liebe Grüsse
Paprika
Dagmar Maria Paul
23-08-2010, 19:00
@Sieglinde: Was ist das für eine Schokolade auf dem Foto?:)
Besser spät, als nie:D
Marillencreme Ziberl (http://www.thea.at/forum/showthread.php?t=2832&highlight=marillencreme)
Ganz vergessen:
Drei fein gehackte Marillenkerne mussten noch hinein.
Liebe Grüsse
Paprika
inspiriert durch das rezept oben hab ich heute auch ein marillen-chutney ausprobiert.
zusammengebasteltes rezept aus verschiedenen ich konnte mich nicht entscheiden und hab dann das draus gemacht:
obst/gemüse:
750 g kleingeschnittene marillen (schon ohne kern gewogen)
250 g kleingeschnittene zwiebeln (interessant wärs sicher auch mit roten zwiebeln)
flüssigkeit:
1/16 l gin
1/16 l orangensaft
1/8 l weissweinessig
gewürze:
250 g gelierzucker 2:1
ca. 6 EL zucker zusätzlich (je nach süsse der marillen)
3 EL Salz je nach Geschmack
1 TL gelbe senfkörner (gemörsert)
1 TL Ingwerpulver (oder frischer)
chili aus der mühle je nach vorliebe wie scharf es werden soll - oder eine kleine frische chili - entkernt und ganz klein geschnitten
pfeffer aus der mühle zum abschmecken
1 päckchen orangencesten (gibts vom dr. mit oe ;-))
das ganze in einen topf geben und gut 15 min klein köcheln lassen damit sich die flüssigkeit etwas reduziert.
noch heiss in schraubgläser füllen.
zu gegrilltem fleisch reichen.
ergibt 6 gläser mit 200 ml - wird nicht ganz fest - bleibt eher dickflüssig.
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